Devenport & Dschungelparty

An meinem 4. Wochenende bin ich in Auckland geblieben und habe meine Zeit mit Freunden und Familie verbracht.

An dem Samstag (7.9.) habe ich mich mit zwei Mädels getroffen, die ich bei den Orientations kennengelernt habe, und zusammen haben wir dann die Fähre nach Devenport genommen. Devenport liegt auf der anderen Seite vom Hafen und ist von dort aus mit einer maximal 10 minütigen Fährfahrt zu erreichen. Mit dem Auto braucht man je nach Verkehrslage doppelt bis 4-Mal so lang. Die Fähre ist also die definitiv entspanntere Variante. Außerdem kostet eine Fahrt mit der coolen AT-Hop Karte nur 4,90$, was vollkommen okay ist.

In Devenport angekommen wurden wir am Hafen schon von Lotte erwartet, welche in Devenport wohnt und uns ihre Heimat zeigen wollte. Zunächst sind wir ein bisschen durch das Zentrum geschlendert, welches nicht wirklich groß sondern eigentlich hauptsächlich nur eine Straße ist, und haben uns die kleinen Läden angeschaut. Dann sind wir den Mount Victoria hochgelaufen, um uns einen Überblick über Devenport zu verschaffen.

Nach einer kurzen Verschnaufpause sind wir dann auch wieder runtergelaufen und haben uns dazu entschieden uns in eines der vielen kleinen Cafés zu setzten. In dem Café, in dem wir waren, sollte es angeblich ziemlich leckeren Brownies geben. Das musste ich natürlich direkt ausprobieren und ich muss sagen, der Brownie war wirklich lecker 😋

Nach der kleinen Stärkung sind wir zum Supermarkt gelaufen, in welchem wir dann für unser Abendessen einkaufen waren und natürlich war auch dieser Einkauf ein Erlebnis. Wir wollten Wraps selber machen, sodass jeder das essen konnte, was er mag. Neben den (gesunden) Sachen für die Wraps haben wir auch einen Ausflug in die Süßigkeitenabteilung gemacht und haben ein paar Dinge eingepackt, die wir mal probieren wollten, die typisch für Neuseeland sind bzw. die es so nicht in Deutschland gibt.

Vom Supermarkt aus sind wir dann zu Lotte nach Hause gelaufen und haben dabei noch ein bisschen mehr von Devenport gesehen. Generell ist Devenport aber nicht wirklich groß sondern mehr wie ein kleines Dorf, allerdings ein sehr schönes Dorf, da man überall Strand um Devenport herum hat. Das Haus von Lottes Gastfamilie ist im Vergleich zu unserem riesengroß, was natürlich Vor- aber auch Nachteile hat. Wir haben dann auch die Gastfamilie von Lotte kennengelernt und haben uns dann erstmal in ihr Zimmer zurückgezogen. Als wir dann einen kleinen Hunger verspürt haben, haben wir alles für unsere Wraps vorbereitet und diese dann auch gegessen. Als Nachtisch gabs dann unsere Auswahl an (lokalen) Süßigkeiten und unter anderem haben wir auch Tim Tams gegessen.

Tim Tams sind australische Schokokekse, welche man traditionell mit Milch bzw. Kakao isst. Dazu beißt man zunächst die Enden des rechteckigen Kekses ab und benutzt diesen dann als eine Art Strohhalm um Milch oder Kakao aus einem Trinkgefäß zu schlürfen. Ich habe die Kekse vorher schon einmal ohne Milch/Kakao gegessen und fand sie da schon ziemlich lecker, aber mit Milch/Kakao sind sie einfach nochmal besser. Den Geschmack kann man nicht anders als besonders schokoladig beschreiben und durch die Milch haben sie eine ziemlich weiche Konsistenz, so als würden sie einem im Mund zerlaufen. Ziemlich lecker.

Neben dem Essen haben wir den Tag und den Abend mit viel quatschen verbracht und haben noch Pitch Perfect geschaut. Später hat Lotte uns dann zum Hafen gebracht und wir haben alle die Fähre und den Bus/ Zug nach Hause genommen. Zuhause angekommen bin ich auf meine Mum getroffen, die Vorbereitungen für den nächsten Tag getroffen hat, denn am nächsten Tag war

Der 3. Geburtstag

„Meines“ Kleinen, welcher natürlich gefeiert wurde. Ich hätte natürlich an dem Tag auch was mit Freunden unternehmen könnten, jedoch entschied ich mich dazu, dass ich als Familienmitglied auch am Geburtstag da sein wollte, sodass ich den Tag mit der Familie feierte.

Das Motto der Party war Dschungel, sodass unser Haus in einen solchen verwandelt wurde. Der Tag an sich hat für mich dann erstmal relativ entspannt angefangen, da alle beim Schwimmunterricht des Großen waren. Somit konnte ich ausschlafen und entspannt in den Tag starten. Als alle zurück waren habe ich dann mein Geschenk überreicht, welches aus einer selbst gebastelten Geburtstagskrone bestand. Jeder weiß, dass ich nicht unbedingt künstlerisch begabt bin, jedoch wollte ich dem Kleinen eine Kleinigkeit überreichen, auch wenn er mit seinen 3 Jahren wahrscheinlich noch nicht wirklich realisiert was Geschenke wirklich bedeuten. Andererseits wusste ich 3 Wochen nach meiner Ankunft noch nicht so wirklich, was ich ihm schenken sollte, sodass die Krone für mich die beste Option war.

Bis die Verwandten und Freunde eingetroffen sind war auch der Rest des Tages für mich entspannt, da alle mit Vorbereitungen beschäftigt waren. Diese bestanden hauptsächlich aus Essen machen, da es davon ziemlich viel gab für die relativ kleine Anzahl an Gästen. Neben einer riesigen Geburtstagstorte und Muffins gab es auch Hotdogs, Rohkost-, Käse- und Wurstplatten sowie Nüsse, Popcorn und Chips.

Zum Geburtstag gabs natürlich auch coole Geschenke, welche hauptsächlich aus Büchern bestanden. Beide Kids lieben Bücher, sodass die Geschenke definitiv genutzt werden. Ansonsten gabs noch eine Murmelbahn, welche der Renner war und ein Dreirad, welches von da an überall mit hingenommen wurde. Wir können wirklich nirgendwo mehr hingehen, ohne dass der Kleine sein Dreirad fährt, was aber auch praktisch ist, denn mit dem Dreirad sind wir schneller unterwegs als zu Fuß.

Was man ansonsten zu dem Tag sagen kann ist, dass der Große definitiv aufgeregter war als der Kleine. Vermutlich weil der Kleine eben noch gar nicht richtig versteht, was grade abgeht. Deshalb war es ein bisschen kniffelig den Großen davon abzuhalten dem Kleinen alles vorwegzunehmen, da er schließlich selber seine Geschenke auspacken und die Kerzen auspusten sollte.

Als Bespaßung für die Kids gabs eine Piñata, welche draußen an einem Baum aufgehängt wurde und mit einem Besenstiel zerschlagen werden sollte. Da es währenddessen angefangen hat zu regnen haben wir erwachsenen die Piñata dann mal zerschlagen und drinnen ausgeschüttet, sodass die Kids im Trockenen die Süßigkeiten aufsammeln konnten.

Alles in allem war es glaub ich ein sehr schöner 3. Geburtstag für den Kleinen und ich konnte noch mehr Leute der Familie kennenlernen.

Ich hoffe ihr seid mittlerweile im Herbst angekommen und macht es euch drinnen gemütlich. Hier ist regnerischer Frühling angesagt. Hoffentlich wird das noch besser bzw. hoffentlich kommt der Sommer bald.

Machts gut und passt auf euch auf

Eure Ann-Ka

2 Kommentare zu „Devenport & Dschungelparty

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