Piha

Piha ist ein kleiner Ort an der Westküste Aucklands, welchen man in einer 3/4 Stunde über eine extrem kurvenreiche und steile Straße erreichen kann. Der Ort selber besteht eigentlich nur aus Unterkünften, einem Café und dem ziemlich bekanntem Strand mit einer Surfschule.

Am 5.10. bin ich dort mit einer Freundin hingefahren um mir selber ein Bild von dem berühmten schwarzen Sandstrand zu machen, auch wenn das Wetter nicht vielversprechend aussah und es außerdem ziemlich windig war aber es gibt ja bekanntlich keine schlechtes Wetter sondern nur schlechte Kleidung.

Am Strand angekommen haben wir zunächst fasziniert den Surfern zugeschaut, die sich trotz des Wetters aufs Meer gewagt haben. Man muss dazu sagen, dass es in Piha am Strand bzw. im Meer einige Felsen gibt, die man teilweise nicht sieht und die als Surfer vor Allem bei unkontrollierbaren Verhältnissen zum Problem werden können.

Anschließend haben wir die Klippen rund um den Strand erkundet, welche sich als echte Hingucker entpuppt haben denn während wir uns am Anfang nicht sicher waren, ob es sich überhaupt lohnt die Klippe zu erkunden haben wir dann echt schöne Ecken gefunden.

Über ziemlich versteckte Wege sind wir zu einigen Orten gekommen, an denen nicht so viel los war aber an denen man einen guten Eindruck von der Gewalt der Natur bekam. Das Wasser ist teilweise mit einer unbeschreiblichen Energie gegen die Felsen gekracht und es gab auch einige Höhlen/Tunnel, durch welche sich das Wasser seinen Weg gebahnt und dabei einen riesen Lärm veranstaltet hat.

Pünktlich als es dann angefangen hat zu regnen waren wir praktischerweise zurück im Auto und haben entschieden zum Mittagessen in das kleine Café in Piha zu fahren. Das kleine Café war durch das Wetter natürlich komplett überfüllt und wir haben mal wieder andere Deutsche getroffen.

Nach der kleinen Pause sind wir zum nahegelegenen Reservat gefahren in welchem sich die Kitekite Falls befinden. Über einen Wanderweg sind wir dann zu den Kitekite Falls gelaufen und sind zuerst am unteren Ende des Wasserfalls angekommen. In dem Becken den Wasserfalls waren tatsächlich Menschen baden, auch wenn das Wetter wirklich nicht warm und einladend dazu war aber die Menschen schienen da anderer Meinung zu sein.

Wir sind dann noch zum oberen Ende des Wasserfalls gelaufen bzw. geklettert und haben uns so weit wie es möglich war an den Abgrund gewagt um eine gute Sicht auf den Wasserfall zu bekommen. Trotzdem konnten wir nicht das untere Ende des Wasserfalls sehen. An der Klippe des Wasserfalls haben wir dann ein paar Fotos gemacht wobei ich auch KAUM Angst um mein Handy hatte, aber zum Glück ist alles gut gegangen.

Danach haben wir auch schon unseren Heimweg zum Auto und auch nach Auckland angetreten und so wie man es natürlich kennt kam, sobald wir losgefahren sind, die Sonne raus während vorher die ganze Zeit der Himmel bewölkt war. Die Sonne habe ich dann noch in sofern genutzt, dass ich, nachdem ich meine Freundin nach Hause gebracht habe, mich noch für ein Stündchen an den Strand gesetzt habe und den Sonnenuntergang geschaut habe. Als es dann dunkel und kalt wurde bin ich zurück nach Hause und habe zusammen mit meinem Dad mal wieder Rugby geschaut.

Machts gut und passt auf euch auf

Eure Ann-Ka

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