Shakespeare Regional Park

Am Sonntag, den 6.10., sah das Wetter genauso wie am Tag davor nicht so berauschend aus. Morgens hat es viel geregnet aber wenigstens war es für den Nachmittag trocken gemeldet, sodass Lara (die Freundin von dem Piha Trip am Tag zuvor) und Ich beschlossen etwas zu unternehmen. Es stellte sich nur eine alles entscheidende Frage: Wohin?

Wir haben dann beide Mal unsere Reiseführer durchforstet und sind dabei auf den Shakespeare Regional Park gestoßen, welcher eine ca. einstündige Autofahrt von Auckland entfernt liegt. Wir sind erst relativ spät dahin aufgebrochen, jedoch hat es zeitlich definitiv gereicht um den Park zu erkunden.

Der Park besteht aus einem kleinen Wald, in dem sich ein mini Wasserfall befindet, und ansonsten ziemlich viel Fläche an grünen Wiesen und Weiden, welche auch von Kühen/Schafen genutzt wurden sowie einem kleinen Strand und Campingplätzen für selbstversorgende Fahrzeuge. Durch die Weideflächen gab es dort auch so gut wie keine richtigen Wanderwege sondern man ist querfeldein die Wiesen hoch und runter gewandert ist, denn natürlich war es auch dort hügelig.

In mitten der Felder stand auf der Spitze eine kleine Aussichtsplattform, zu welcher wir dann gelaufen sind. Von dort aus hatte man dann einen Ausblich auf ein mini Auckland in der Ferne genauso wie Devenport, Rangitoto, Waiheke und viele andere Inseln, die sich an der Küste vor Auckland, auch Hauraki Gulf genannt, befinden. Leider war es ein bisschen diesig aber trotz der Wettervorhersagen wenigstens trocken und teilweise sogar sonnig.

Auf dem Aussichtspunkt hat uns, typisch Kiwi, außerdem ein älterer Mann angesprochen und sich mit uns unterhalten. Besser gesagt hat er uns eigentlich ziemlich viel erzählt angefangen bei den umliegenden Inseln und Neuseeland, über free camping, Deutschland und Europa bis hin zum 1. Weltkrieg und dem Buch „Die Welle“ und vielem mehr.

Nachdem wir dem Mann lange genug zugehört haben und er uns noch einige Tipps für unseren weiter Weg mitgegeben hat sind wir auch weiter über die Weiden gelaufen. Irgendwann hatten wir dann aber genug grün gesehen und wollten zum Strand. Um dorthin zu gelangen habe wir dann nochmal etwas Zeit gebraucht und zwischendurch waren wir uns auch nicht so ganz sicher, ob wir auf dem richtigen Weg sind, aber am Ende haben wir es geschafft und den sogenannten pinky beach gefunden.

Im Gegensatz zu seinem Namen war der Strand und auch das Wasser nicht pink, trotzdem war es ein schöner Ort für unsere Mittagspause.

Nach der Pause sind wir dann auf dem möglichst schnellsten Weg zurück zum Auto gelaufen und dann auch zurück nach Hause bzw. zum Strand zu fahren um dort genauso wie am Tag zuvor den Tag mit dem Sonnenuntergang abzuschließen.

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