Waipu Caves

Eigentlich hatte ich mir für das Wochenende 9./10.11 mal vorgenommen nichts zu tun, da ich irgendwie die Wochenenden davor immer unterwegs war. Daraus wurde dann aber nichts, da ich Donnerstagabends von einer Freundin gefragt wurde, ob ich nicht mit zu den Waipu Caves fahren wollen würde. Wem der Name bekannt vorkommt dann daher, dass wir bei unserer Nordinselreise ebenfalls einen Zwischenstopp bei den Höhlen gemacht haben.

Die Waipu Caves sind Höhlen etwa 2 Stunden Fahrt von Auckland entfernt, in denen es die nur hier lebenden Glowworms gibt. Da ich dort sowieso irgendwann hin wollte hab ich zugesagt und so hat mein Wecker Samstagmorgen um 7:00 Uhr geklingelt. Also genauso früh wie unter der Woche und da es Wochenende war bin ich sogar vor den Kids wach gewesen und es war fast unheimlich still im Haus. Ich habe dann schnell gefrühstückt und wurde dann abgeholt. Insgesamt waren wir zu viert, die sich auf den Weg gemacht haben.

Auf dem Weg zu den Caves hat es zwischendurch in Strömen geregnet und man hat vor lauter Regen und Nebel die Umgebung nicht mehr gesehen. Der Tag schien also durch das Wetter interessant zu werden, da es empfohlen wird die Höhlen NICHT nach starken Regenfällen zu besuchen.

An den Caves angekommen waren wir aber definitiv nicht die Einzigen, die sich auf den Weg gemacht haben um die Höhle zu erkunden. Also haben auch wir uns unsere Ausrüstung (Flip Flops und Taschenlampen bzw Handys) geschnappt und sind den Schildern Richtung Höhleneingang gefolgt.

Trotz Regen war die Höhle betretbar und es tummelten sich auch relativ viele Leute im Eingang. Beim betreten der Höhle fiel sofort der Fluss/ das Gewässer auf, welches sich durch die ganze Höhle zog. Da der Boden ziemlich matschig und rutschig war, was in einer Tropfsteinhöhle nicht verwunderlich ist, hab ich kurzerhand beschlossen meine Schuhe auszuziehen und stattdessen barfuß durch den Fluss zu laufen bzw mich über den Boden zu tasten. Zwischendurch standen wir dann bis zu den Knien im Wasser, welches erstaunlich klar aber auch eiskalt war.

Sobald man den Eingangsbereich der Höhle verlassen und um eine Ecke gebogen war war es nicht nur stockdunkel sondern man konnte auch die ersten Glowworms entdecken. Beim zweiten Mal sind wir auch nur bis dorthin gelaufen und sind dort umgedreht. Da unsere Gruppe aber abenteuerlich unterwegs war sind wir noch tiefer in die Höhle geklettert. Dabei mussten wir über rutschige Felsen klettern und uns durch enge Gänge quetschen. Das wäre definitiv nichts für Menschen mit Platzangst. Zu bemerken ist auch, das wir alle nur Handytaschenlampen bzw Taschenlampen zum festhalten dabei hatten. Eine Stirnlampe wäre in diesem Fall definitiv hilfreicher gewesen aber wir haben uns dann mit dem Lampenhalten abgewechselt und haben weder ein Handy noch eine Taschenlampe in dem Gewässer oder Matsch verloren.

In den Tiefen der Höhle gab es noch mehr Glowworms zu entdecken was richtig cool aussah und was magisches hatte. Leider ist es etwas schwer die Glowworms zu fotografieren aber vielleicht kann Dr Google da ja aushelfen.

Als wir durch die Höhle geklettert sind haben wir zwischendurch etwas die Orientierung verloren aber zum Glück haben alle Wege am Ende auch wieder aus der Höhle hinausgeführt bzw. zu dem Eingangsbereich. Als wir dann zwei Stunden später die Höhle wieder verlassen haben sahen wir alle aus wie kleine Schweinchen, da wir natürlich alle früher oder später auf dem matschigen Boden ausgerutscht oder uns beim Klettern irgendwo hinsetzen/ anlehnen mussten. So haben wir uns erstmal alle umgezogen bevor wir uns ins Auto gesetzt haben und zum Waipu Cove, einem Strand in der Nähe, gefahren sind.

Mittlerweile war es nämlich ziemlich schönes und sonniges Wetter geworden, sodass wir uns in den Sand gelegt haben und eine Stunde Mittagsschlaf in der Sonne gemacht haben. Zum Glück hatten wir uns vorher eingecremt, denn ansonsten hätten wir wohl nachher alle wie Krebse ausgesehen…

An dem Sonntag habe ich dann meinen Plan vom Nix tun wirklich eingehalten und bis auf für eine Runde Joggen das Haus nicht verlassen. Das war auch mal schön und bei dem regnerischen Wetter an dem Tag auch nicht weiter dramatisch.

Machts gut, bleibt gesund und passt auf euch auf!

Eure Ann-Ka

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