Sydney | Tag 1

Mein Trip nach Sydney war hinsichtlich mehrerer Aspekten ein erstes Mal aber vor Allem war es mein aller erster Trip komplett Alleine und mein wohl spontanster Trip bis jetzt. Meine Flüge und das Hostel habe ich Dienstagvormittag gebucht und Donnerstagmorgen ging es los. Der Donnerstag (6.2.) war in Neuseeland ein Feiertag und den Freitag konnte ich mir frei nehmen, sodass ich ein langes Wochenende hatte.

Mein Flug nach Sydney war der aller erste nach meiner Ankunft hier in Neuseeland, jedoch ist der internationale Flughafen Aucklands nicht sonderlich groß, sodass sich der Check-In und mein Gate relativ schnell finden ließen. Auf dem 4 stündigen Flug saß ich neben einem malaysischem Ehepaar, welches etwas merkwürdig war, was mir aber e gal war, da ich versucht habe die meiste Zeit etwas Schlaf nachzuholen.

Durch die Zeitverschiebung von 2 Stunden landeten ich um 9:00 Uhr Sydney Zeit und nach einer ziemlich schnellen und unproblematischen Einreise (mein Visum konnte ich schon vorher online beantragen) und einer kurzen Zugfahrt befand ich mich gegen 10:00 Uhr in der Innenstadt Sydneys. Nachdem ich mir Roaming Daten für mein Handy gebucht hatte, damit ich auch in Australien erreichbar war, konnte mein Sydney Trip losgehen. Ich hatte die 2 Tage zuvor so viel Zeit wie möglich zum planen genutzt und konnte auch auf die Tips meiner Family zurückgreifen, welche für ein paar Jahre in Sydney gelebt hatte. Mein Plan für den Donnerstag war ein Spaziergang durch die Stadt bei, dem ich die bekanntesten Sehenswürdigkeiten abklappern und mich ansonsten treiben und überraschen lassen wollte, was ich so auf dem Weg finden würde. Bevor ich aber richtig losgehen konnte brauchte ich noch ein bisschen Stärkung für die kommenden Tage und gleichzeitig ein Stück deutsche Heimat, sodass mein erster Stopp ein ALDI Supermarkt war. In dem gab es teilweise wirklich die selben Aldi Eigenmarken und Produkte wie in Deutschland.

Nach dem Einkauf ging es für mich zum ANZAC War Memorial. ANZAC steht für Australian and New Zealand Army Corps, welcher für den 1. WK aus australischen und neuseeländischen Soldaten gebildet und dann in der Bucht von Gallopoli gekämpft hat. Für die Australier und Neuseeländer ist ANZAC ein wichtiger kultureller Bestandteil und fast jede Familie hat eine Geschichte dazu zu erzählen.

Nach ein bisschen geschichtlicher und kultureller Bildung bin ich weiter gelaufen und kam an der Saint Marys Cathedral vorbei, der ich dann einen kurzen Besuch abgestattet habe. Da sie aber nicht besonders interessant war ging es weiter am Wasser entlang.

Mein nächster Stop war die Sydney Art Gallery, welcher ich einen Besuch abgestattet habe, da sie kostenlos ist. Weiter am Wasser entlang kam ich dann zum Mc Marquaries Chair Aussichtspunkt, von dem aus man einen Blick auf das berühmte Opernhaus und die Harbour Bridge bekommen hat.

Nach einer kurzen Mittagspause und unzähligen Fotos bin ich dann das letzte Stück durch den botanischen Garten gelaufen um dann endlich eines meiner Highlights in Sydney zu erreichen: das berühmte Opernhaus.

Zumindest (fast) alle Mädel meiner Generation dürfte irgendwann schonmal Dance Academy geguckt haben, und wer hat sich da nicht gewünscht auch irgendwann mal die Treppen zur Oper raufzulaufen. Diesen Traum konnte ich mir dann erfüllen und bin bis zu Oper hochgelaufen. Drinnen war ich aber nicht, da die Führungen drinnen dann doch recht teuer dafür waren, dass ich eigentlich nur ein Dance Academy Fangirl bin und sonst (bis jetzt) nicht viel Interesse an Opern und Ballett selber habe.

Trotzdem habe ich mich eine ganze Weile dort aufgehalten bevor ich an der Promenade entlang und an der Werft vorbei Richtung Harbour Bridge gelaufen bin. Unterwegs hab ich noch einen Zwischenstopp bei einer Touristeninformation gemacht, um mich zu informieren was meine Möglichkeiten für dienlichsten Tage waren, da ich noch keinen genauen Plan hatte. Mit genügend Flyern ausgestattet ging es dann wirklich zur Harbour Bridge. Die Brücke ist nicht nur für Autos, Busse und Züge sondern auch für Fahrradfahren und Fußgänger DIE Verbindung in den Norden. So habe ich einmal die komplette Brücke überquert und dabei mal wieder 1000de von Fotos geschossen, besonders vom Opernhaus aus allen Perspektiven.

Auf der anderen Seite angekommen konnte man links vom Opernhaus schon dicke, graue Regenwolken entdecken, die näher und näher kamen. Also bin ich schnell zum Copes Lookout gelaufen, von dem aus man nochmal die Oper und die Innenstadt Sydneys sehen konnte, bevor ich dann schnell zur nächsten Bushaltestelle gesprintet bin.

Mit dem Bus bin ich dann zu meinem Hostel gefahren, welches ich mir für die 3 Nächte gebucht habe. Praktischerweise hatte ich die ersten 2 Nächte ein Zimmer für mich alleine, was auch mal ganz entspannt war. In der letzten Nacht hatte ich dann 3 Schwedinnen als Zimmergenossen, was aber auch in Ordnung war.

An dem Abend fand im Hostel ein freier BBQ & Bier Abend statt, an dem jeder Hostelbewohner kostenlos teilnehmen konnte. Es wurden Würstchen gegrillt, die man dann ganz typisch Australisch/ Neuseeländisch mit Weißbrot essen konnte, und es wurde Dosenbier verteilt, von dem jeder nehmen konnte so viel er wollte. Später wurde dann auch der Goon (spottbilliger Wein) rausgeholt und rumgegeben.

Da ich seit 3 Uhr australischer Zeit auf den Beinen war, war Ich an dem Abend nicht mehr ganz kontaktfreudig unterwegs. Ich habe mich trotzdem zu einer Gruppe netter Leute gesetzt und mit ihnen einen netten Abend verbracht. Um 21 Uhr bin ich dann nach 18 Stunden wach und 23.500 gelaufenen Schritten todmüde ins Bett gefallen.

Das war mein 1. Tag in Sydney, und noch 3 weitere lagen vor mir.

Macht’s gut und passt auf euch auf

Eure Ann-Ka

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